Projekte Interkultureller Freiwilligendienst
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Interkultureller Freiwilligendienst Drucken E-Mail
Geschrieben von: Bernd Mentele   
Montag, den 07. März 2011
Der Interkulturelle Freiwilligendienst vereint Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, hier treffen verschiedene Kulturen und Religionen aufeinander, verschiedene Ansichten vom Leben und unserer Zukunft. Gemeinsam aber ist allen freiwillig Tätigen dieses: sie wollen ein besseres Miteinander befördern! Hier im Kiez – und darüber hinaus. Ohne die engagierte freiwillige Arbeit gäbe es nicht die vielen interkulturellen Feste im Nachbarschaftshaus, die hochkarätigen Literaturabende, die qualifizierte Nachhilfe für Schülerinnen und Schüler. Freiwillig Tätige begleiten ältere Menschen zum Arzt oder helfen ihnen beim Einkaufen, lesen Kindern vor, um ihre Lesefähigkeit zu verbessern oder reparieren das durchgebrochene Bett einer älteren Dame. Freiwillig arbeitet auch das Lichtenberger Klimabüro, das kompetente Beratungen zur Energieeinsparung im Haushalt anbietet und inzwischen sehr frequentiert wird. Viele Beispiele ließen sich noch anfügen. Wenn Sie, liebe Nachbarinnen und Nachbarn, sich ebenfalls freiwillig für Lichtenberg engagieren wollen, sind Sie uns herzlich willkommen! Wir finden dann gemeinsam garantiert das angemessene Betätigungsfeld für Sie.

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Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Bernd Mentele.

Telefon: 030 55489635
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.



Arbeitsberichte 

Freiwillige Arbeit im Rahmen des Interkulturellen Freiwilligendienstes (IFD) und
darüber hinaus im Sozialraum Frankfurter Allee Süd im 3. Quartal 2011


Im 3.Quartal waren im IFD 18 Personen (6 männlich, 12 weiblich) tätig, davon 6 (weiblich) mit Migrationshintergrund, also 33,3 %. Gemeinsam erbrachten sie 3600 Stunden, dazu kommen noch ca. 260 Stunden freiwilliger Arbeit ohne Aufwandsentschädigung im Bereich Elternarbeit, Ausstellungsbetreuung und einer Aufräumaktion im Kiez am 23.09.11. Im Juli gestalteten wir einen chilenischen Kulturabend, 2 Lesungen mit Schriftstellern aus dem Sozialraum, beteiligten uns an der bezirksweiten Aktion „Lange Nacht der Bilder“; das interkulturelle Projekt „Katjuscha“ organisierte ein Fest der Natur, und die IG Heimatgeschichte präsentierte vor vielen Gästen ihre Arbeit der letzten Jahre. Im August organisierten wir ein Treffen zwischen Einwohnern des Sozialraumes und den Teilnehmern der Radtour durch Deutschland „Tour de Natur“, beteiligten uns mit Kinderbastelangeboten am Tierparkfest der Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE, eine Liederwerkstatt bot einen Einblick in das Entstehen und Produzieren von Liedern, im Workshop „Lichtenberg mit Courage“ konnten junge Menschen sich über Aktionen zur Zivilcourage im Spannungsfeld rechtsradikaler Gewalt austauschen, in 2 Veranstaltungen mit den Kandidaten der politischen Parteien für die Wahl 2011 konnte die eigene Wahlentscheidung noch einmal überprüft werden, und der monatlich stattfindende Familiensamstag demonstrierte die kontinuierliche Familienarbeit im Nachbarschaftshaus.
Im September veranstaltete das Projekt „Katjuscha“ das interkulturelle Fest des Wissens und einen Kunstabend, das alle 3 Monate stattfindende Forum FAS versammelte im Nachbarschaftshaus Bürgerinnen und Bürger zur Diskussion über Erreichtes und noch zu Erreichendes in Bezug auf die Lebensqualität im Kiez, ein Kinder- und Jugendtag fand enorme Resonanz bei den jungen Menschen, zu den Wahlen für das Berliner Abgeordnetenhaus und das Bezirksparlament war das Nachbarschaftshaus Wahllokal, am bezirklichen Votierungstag im Rahmen des Bürgerhaushaltes Lichtenberg beteiligten sich 170 Einwohnerinnen und Einwohner des Sozialraumes, 13 Personen beseitigten am 23.09.11 Unrat und Müll von der Grünanlage hinter dem Nachbarschaftshaus in freiwilliger Arbeit – und auch die Betreuung der Ausstellung „25 Jahre Tschernobyl“ konnte in freiwilliger Arbeit gesichert werden. Das Klimabüro setzte seine Arbeit mit Beratungen zur Einsparung von Energie und Wasser in Haushalten fort. Insgesamt ist einzuschätzen, dass neben den Standardangeboten der freiwilligen Arbeit ein vielfältiges Spektrum existiert, um das nachbarschaftliche Miteinander im Sozialraum kontinuierlich zu verbessern.

Wir freuen uns, wenn noch mehr Menschen als bisher sich für das bürgerschaftliche Engagement entscheiden.
Wenn auch Sie mitwirken möchten, wenden Sie sich bitte an Bernd Mentele, Tel. 030 55489635.

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

gefördert durch:


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Interkultureller Freiwilligendienst (IFD) 2011

 

Im Laufe des Jahres 2011 waren im IFD 25 Teilnehmer und Teilnehmerinnen tätig (davon 12 männlich, 13 weiblich). 8 Personen mit Migrationshintergrund vereint dieser Dienst, davon 5 männlich und 3 weiblich.

Insgesamt leisteten sie etwa 16.000 Stunden für ihre Heimatkommune Lichtenberg.

 

Einsatzstellen:

 

  • Nachbarschaftshaus ORANGERIE
  • Klimabüro
  • Sozialberatung
  • Projekt Katjuscha
  • Kammerchor Karlshorst
  • Selbsthilfetreff Synapse
  • Bürgerinitiative Ausländische MitbürgerInnen e.V.
  • Albatros – Lebensnetz gGmbH Kieztreff „Lebensnetz“

 

Wir danken allen freiwillig Tätigen für ihre geleistete Arbeit sehr herzlich und wünschen ihnen alles Gute für das Jahr 2012!

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 18. Mai 2012
 
Zu Gast bei Franziska Troegner

troegner 010613Pierre Sanoussi Bliss

Samstag, 1. Juni 2013

Beginn: 19 Uhr 

„… Ich bin doch kein Alien, sondern nur Berliner, schwarz und Ossi…“

sagte sehr selbstbewusst der Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss in seiner vielbeachteten Rede im Jahr 2006 auf dem Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt.

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